FutureWaterCampus

FutureWaterCampus: Ein Gebäude für die Wasserforschung

24. Oktober 2018

Große Freude herrschte im Frühjahr 2018 an der Universität Duisburg-Essen (UDE), als bekannt wurde, dass die Universität über den Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen NRW“ mit ihrem Konzept des FutureWaterCampus (FWC) gefördert werden wird. Bereits heute ist die UDE eine kompetente Anlaufstelle für viele Fragen rund um das Thema Wasser.

Gebündelt ist diese Kompetenz im Zentrum für Wasser- und Umweltforschung, ZWU. Das ZWU koordiniert Aktivitäten von sechs UDE-Fakultäten und hält Kontakte zu rund 130 Partnern aus Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften. Die Interdisziplinarität mit diesen Partnern erlaubt die Entwicklung innovativer Systemkomplettlösungen. Deutschlandweit einmalig ist auch die Einbindung wirtschaftlicher und kommunaler Vertreter, der sondergesetzlichen Wasserverbände, der Wasserversorger sowie der Fachbehörden des Landes NRW. Im ZWU ist auch die Geschäftsstelle der DGMT angesiedelt und profitiert von der Vernetzung vor Ort.

Mit dem Wettbewerb „Forschungsinfrastrukturen NRW“ will die Landesregierung die Innovationskraft der Wirtschaft stärken und fördert dazu Vorhaben zum Auf- und Ausbau von Forschungsinfrastrukturen und Kompetenzzentren mit bis zu 200 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Für den FWC wird es knapp 8,8 Euro geben.

Der entstehende Forschungsbau bietet größere Möglichkeiten zur disziplinübergreifenden Zusammenarbeit und wird die NRW-Wasserexperten der verschiedensten Forschungseinrichtungen unter einem Dach mit Praxispartnern zusammenbringen. Einer der drei Forschungsschwerpunkte im FWC wird die Membrantechnik sein.

Eine zentrale Rolle für den positiven Bescheid spielte schon im Rahmen der Antragsstellung die Unterstützung der Praxispartner in Form von Absichtserklärungen. Auch die DGMT war mit dabei und wird das Vorhaben der UDE tatkräftig unterstützen, um zukünftig gemeinsam anwendungsorientierte Forschungsfragen zu bearbeiten sowie Weiterbildungsangebote zu entwickeln.